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Ambulante Hilfen

Wir bieten ein auf den Einzelfall abgestimmtes Setting, das sowohl den jungen Menschen als auch ihren Familien gerecht wird. Bei der Planung und Umsetzung ist die Beteiligung, Mitsprache und Mitwirkung aller Betroffenen entscheidend.

 

Unsere mobilen Angebote sind individuell zugeschnitten und berücksichtigen sowohl die Bedürfnisse junger Menschen als auch ihrer Familien. Eine wesentliche Rolle spielen dabei Mitbestimmung und aktive Teilhabe aller Beteiligten.

Wir bieten:

  • Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
  • Clearing
  • Kriseninterventionen
  • Erziehungsbeistandschaft / Betreuungshilfe
  • Video-Home-Training (VHT®)
  • Begleitete Rückführung
  • Begleiteter Umgang
  • Haushaltsorganisationstraining (HOT)
  • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

 

Standorte

  • Team Helmstedt
  • Team Wolfenbüttel / Braunschweig
  • Team Hildesheim/Alfeld
  • Team Peine
  • Team Goslar
  • Team Salzgitter
     

 

Kontakt

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ist ein Angebot zur Unterstützung von Familien in ihrem Alltag. Es hilft bei der Erziehung der Kinder, löst Konflikte und Krisen und fördert das Selbsthilfepotenzial der Familie.
Die SPFH ist langfristig angelegt und basiert auf einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Betreuer:in und Familie. Es wird darauf geachtet, eine angemessene Distanz zu wahren und respektvoll zu handeln. Die Arbeit erfolgt im Umfeld der Familie und orientiert sich an den Ressourcen und Bedürfnissen der Familienmitglieder. Ziele und Lösungen werden gemeinsam erarbeitet. SPFH kann präventiv eingesetzt werden, um Krisen zu vermeiden, und unterstützt in akuten Problemlagen, um die Familie zu stabilisieren und eine Fremdunterbringung der Kinder zu verhindern.

Clearing

Clearing ist ein Angebot für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, wenn die genauen Probleme noch unklar sind und die passenden Maßnahmen noch gefunden werden müssen. Es konzentriert sich darauf, die Motivation für die Problemlösung zu fördern, vorhandene oder entwickelbare Fähigkeiten zu nutzen und die verfügbaren Ressourcen im Umfeld zu erkennen.
Das Clearing umfasst in der Regel maximal 8 Wochen und beinhaltet intensive Arbeit mit der Familie und ihrem sozialen Umfeld. Seine Fragestellungen werden gemeinsam vom Jugendamt und der Familie festgelegt.
Die den Prozess begleitende Diagnostik dient der Perspektivabklärung und schließt mit einem Bericht ab, der die festgelegten Fragestellungen beantwortet. Die gemeinsam entwickelten Strategien werden erprobt und ihre Wirksamkeit überprüft. Bei Beendigung des Clearings fließen sie als Empfehlungen für Folgemaßnahmen in den Bericht ein. Entscheidend für den Erfolg ist, dass alle Beteiligten zur Mitarbeit bereit sind.
Die Rahmenbedingungen können je nach Region variieren.

Erziehungs­beistandschaft

Erziehungsbeistandschaft sind ambulante Unterstützungsmaßnahmen, die Kinder und Jugendliche unter Einbeziehung ihres sozialen Umfelds bei der Bewältigung ihrer individuellen Entwicklungsherausforderungen unterstützen.
Diese Hilfe wird auf den jeweiligen Fall zugeschnitten und entsprechend dem Entwicklungsstand des Kindes angepasst. Sozialpädagogische Fachkräfte bieten intensive Begleitung und Unterstützung im Alltag sowie bei der Lösung von Konflikten und Krisen, während gleichzeitig die Verbindung zur Familie aufrechterhalten und die Selbstständigkeit gefördert wird. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Selbsthilfepotenzialen und der Aktivierung von Ressourcen.

Intensive ­sozialpä­dagogische ­Einzelbetreuung

Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung ist eine individuelle Jugendhilfemaßnahme. Sie beinhaltet eine intensive Unterstützung zur sozialen Integration und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung.
Die Betreuung wird auf die spezifischen Probleme und den Entwicklungsstand der betroffenen Person zugeschnitten und nutzt vorhandene Stärken und Ressourcen. Entsprechend vielfältig stellt sich die Angebotsgestaltung dar. Sie beinhaltet aufsuchende Arbeit und niedrigschwellige Angebote, und ist sowohl auf die akute, als auch auf eine längerfristige Problemlösung ausgelegt.
Ziele und Inhalte der Intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung werden in Absprache mit dem Jugendamt und der betreuten Person festgelegt, unter Berücksichtigung ihres Lebensumfeldes. Bei Bedarf kann sie durch weitere Unterstützungsleistungen ergänzt werden.

Begleiteter Umgang

Der Begleitete Umgang ermöglicht Kindern und Jugendlichen den Kontakt zu beiden Elternteilen in einer geschützten Umgebung (gemäß § 1684 Abs. 1 BGB). Die Hilfeform richtet sich an Kinder und Jugendliche, deren Eltern sich in Trennungssituationen oder nach längerer Abwesenheit eines Elternteils schwertun, im Sinne der Kinder zu kommunizieren oder zu kooperieren. Ihnen ermöglicht der Begleitete Umgang, tragfähige Beziehungen zu beiden Elternteilen aufzubauen.

Unsere Vorgehensweise:

  • Die Hilfe erfolgt freiwillig oder auf gerichtliche Anweisung.
  • Sie ist parteiisch aus Sicht des Kindes, um dessen Rechte zu sichern.
  • Keine festgelegte Dauer, Lösungen werden gemeinsam mit der Familie entwickelt.
  • Treffen im familiären Umfeld oder an neutralen Orten.

Mögliche Zielsetzungen:

  • Regelmäßigen Kontakt zu beiden Elternteilen sicherstellen.
  • Kennenlernen nach längeren Trennungsphasen ermöglichen.
  • Klärung der Aufträge aus Sicht aller Beteiligten.
  • Festlegung verbindlicher Umgangsregelungen.
  • Stärkung der Familien zur eigenständigen Problembewältigung.

Begleitete Rückführung

Die Begleitete Rückführung unterstützt die Rückkehr von Kindern und Jugendlichen aus stationären Unterbringungen in ihre Familien. Sie konzentriert sich darauf, die soziale Integration intensiv zu fördern und ist flexibel an die individuellen Bedürfnisse und Situationen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien angepasst.
Die Jugendhilfemaßnahme setzt bei den vorhandenen Stärken und Ressourcen an und umfasst auch aufsuchende und niedrigschwellige Angebote. Ihr Hauptziel ist die Wiedereingliederung der Kinder und Jugendlichen in ihr soziales und familiäres Umfeld.
Ziele und Inhalte der Begleiteten Rückführung werden gemeinsam mit dem Jugendamt und den Beteiligten festgelegt, wobei das Lebensumfeld der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Familie berücksichtigt wird.

 

Haushalts­organisationstraining (HOT)

Das Haushaltsorganisationstraining in Verbindung mit einer SPFH ist eine individuelle Jugendhilfemaßnahme, bei der eine Fachkraft mit hauswirtschaftlicher Erfahrung zusammen mit einer sozialpädagogischen Fachkraft arbeitet, um Familien mit hohem Unterstützungsbedarf zu unterstützen. Dies kann Hilfe in Bereichen wie Hygiene, Wohnraumgestaltung, Einkaufsplanung, finanzieller Verwaltung und gesunder Ernährung umfassen. Die Hilfe wird mit der Familie in Form eines Trainings unter Anleitung geübt, Ziele, Inhalte und Methoden werden in Absprache mit dem Jugendamt und der Familie festgelegt.

Zielgruppen:


Die Maßnahme richtet sich an Familien und Kinder, die Unterstützung in der Haushaltsorganisation, Hygiene, finanziellen Verwaltung und gesunder Ernährung benötigen und deren Selbsthilfepotenzial belastet ist. Sie bietet eine organisierte Lebensumgebung im familiären Umfeld für Kinder und Jugendliche und trägt so zur Sicherung des Kindeswohls bei. Die Teilnahme erfordert die Mitwirkungsbereitschaft und die Fähigkeit der Familie, an der Entwicklung von Zielen mitzuwirken.
Eine weitere Zielgruppe bilden junge Volljährige, die durch das Haushaltsorganisationstraining Unterstützung zur eigenständigen Haushaltsführung erhalten

Standorte:

Das Angebot HOT besteht für den Landkreis Wolfenbüttel.

Video-Home-Training (VHT®)

Das Video-Home-Training (VHT®) ist eine Methode aus den Niederlanden, die Familien mit Erziehungsschwierigkeiten dabei unterstützt, problematische Kommunikationsmuster zu erkennen und zu optimieren. Die Methode ist lösungs- und lebensweltorientiert und vermittelt Schritt für Schritt die notwendigen Fähigkeiten für gelungene Kommunikation.
Alltägliche Situationen in den Familien werden gefilmt und später gemeinsam mit den Sorgeberechtigten reflektiert. Dabei werden positive Interaktionen hervorgehoben, um das Selbstbewusstsein der Eltern zu stärken. Die Eltern erleben sich als wirksam und entwickeln neue Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern. Gemeinsam mit dem/der Trainer:in entwickeln sie Strategien zur weiteren Verbesserung der Kommunikation.

Zielgruppe

Das VHT richtet sich an Familien mit verschiedenen Bedürfnissen (auch Multi-Problemfamilien), insbesondere mit:
 
  • verhaltensauffälligen, 
  • entwicklungsverzögerten,
  • lernbehinderten,
  • gewaltbereiten,
  • hyperaktiven,
  • schulverweigernden,
  • essgestörten Kindern und Jugendlichen. 
 

Methode

Der pädagogische Ansatz des VHT basiert auf der Entdeckung und Entwicklung der Ressourcen aller Beteiligten. Ziel ist es, Erziehungs- und Kommunikationsschwierigkeiten abzubauen und die Interaktion in Familien zu verbessern.
Die Methode stützt sich auf vier Säulen: Basiskommunikation, Videobilder, positiver Ansatz und Aktivierung der Ressourcen. Durch die Anschaulichkeit der Videobilder werden komplexe Situationen verständlich gemacht und gelungene Kommunikationen analysiert. Der Fokus liegt dabei auf positiven Aspekten, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen und das persönliche Wachstum von Eltern und Kindern zu fördern.
Die Arbeitsweise des VHT respektiert die Autonomie der Familie und orientiert sich an den Bedürfnissen der Eltern. Die/der Trainer:in begleitet die Familie, indem sie/er Aufnahmen des täglichen Familienlebens macht und sie eine Woche später gemeinsam mit den Eltern analysiert.

 

Leistungen

  • individuelle Auftragsklärung
  • 8 bis 12 Einheiten mit Aufnahme, Analyse und Rückschau mit Reflexion
  • Nachbesprechungen 3 bis 6 Monate nach Abschluss
  • Dokumentation
  • Fachcontrolling
  • Mit dem Trajektplan verfügt das VHT über ein Strukturmodell für den HiIfeprozess, das andere Fachkräfte bei Bedarf maßgeschneidert einschaltet und die Zusammenarbeit der Helfer mit Video und den Prinzipien der Basiskommunikation begleitet.
Inhalte und Ziele des VHT werden im Hilfeplangespräch festgelegt, die Kosten werden im Rahmen von Fachleistungsstunden abgerechnet.
Die Elisabethstift gGmbH bietet Präsentationen und Workshops an, um das VHT kennenzulernen. Wir sind Mitglied von SPIN Deutschland e.V. (www.spindeutschland.de), einer Organisation, die VHT seit 1990 in Deutschland verbreitet und die Qualitätsmaßstäbe methodischen Ansätze der Videoarbeit sichert und weiterentwickelt.

Systemsprenger – Ein Angebot im Trägerverbund

Im Verbund mit fünf weiteren Einrichtungen der Jugendhilfe sind wir seit über 10 Jahren erfolgreich in der Arbeit mit Systemsprenger:innen tätig. Unser Verbund ist Mitglied im bundesweiten „Netzwerk Systemsprenger“.
Ziel unserer Arbeit ist es, Betreuungskarrieren zu vermeiden und gemeinsam mit den weiteren beteiligten Institutionen möglichst niedrigschwellige, bedarfsorientierte Hilfen zu entwickeln.

Angebot:

  • Zeitnahe Angebote und Maßnahmen in den Städten und Landkreisen Braunschweig und Wolfenbüttel sowie angrenzenden Städten und Landkreisen im Trägerverbund
  • Zusammenarbeit mit regionalen Netzwerken und weiteren Trägern, um die Angebote sinnvoll zu ergänzen
  • Fallberatungen, Fachvorträge, Workshops zum Thema Systemsprenger:innen
  • Beratung beim Aufbau eines Netzwerks zur Versorgung von Systemsprenger:innen

Kontakt:


info@systemsprengerverbund.de

 

AWO | Jugend- & Erziehungshilfen
Nils Borkowski
 
Elisabethstift gGmbH
Lür Harms
 
Jugendhilfe Wolfenbüttel e.V.
Beate Ulrich
 
Remenhof gGmbH
Per Møller
 
Venito, Diakonische Gesellschaft für Kinder, Jugendliche und Familien gGmbH
Stefanie Steinke
 
Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V.
Claudia Soluk-Pardylla
 

Soziale Gruppenarbeit

Diese Form der Jugendhilfe richtet sich an junge Menschen, die bisher nicht ausreichend Lernchancen in ihrer sozialen Entwicklung erhalten haben. Durch gruppenpädagogische Konzepte und maßgeschneiderte Trainingsprogramme werden ihre soziale Kompetenz und Ressourcen erweitert und gestärkt.
Die Einbeziehung von Eltern und dem sozialen Umfeld, wie der Schule, fördert den Transfer des Gelernten. Je nach individuellen Bedürfnissen kann die Soziale Trainingsgruppe mit anderen ambulanten Hilfen kombiniert oder als Einzelmaßnahme durchgeführt werden. Die Elisabethstift gGmbH bietet Soziale Gruppenarbeit auch modifiziert für spezielle Zielgruppen oder Themen an.
Das Angebot besteht im Landkreis Hildesheim.

Mobile Betreuung

Der Weg in die Selbstständigkeit ist für jede:n Heranwachsende:n ein Prozess voller Veränderungen. Nicht immer verläuft er reibungslos – und manchmal können Jugendliche aus unterschiedlichen Gründen während dieser Zeit nicht mehr in ihrem bisherigen Lebensumfeld wohnen.

Wir sind:

Mit der Mobilen Betreuung (MOB) unterstützen wir Jugendliche ab 16 Jahren in dieser besonderen Lebensphase. In den von uns angemieteten MOB-Wohnungen werden junge Frauen und Männer unterstützt und gefördert, die sich aus einer Wohngruppe oder ähnlichen Einrichtung heraus verselbständigen wollen, im familiären Umfeld Schwierigkeiten mit ihrer Lebensführung haben, als unbegleitete minderjährige Ausländer:innen die Ressourcen für eine Betreuung in diesem Setting haben.
Für jede:n Jugendliche:n steht eine komplett eingerichtete Wohnung mit Bad, WC und Küche zur Verfügung. Auch gleichgeschlechtliche Wohngemeinschaften mit bis zu drei Personen sind möglich.

Wir bieten:

  • Unterbringung nach § 34 SGB VIII Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform § 41 SGB VIII Hilfen für junge Volljährige, Nachbetreuung
  • Mobile Betreuung besteht derzeit am Standort Helmstedt.
  • Begleitet durch pädagogische Fachkräfte (Betreuungsschlüssel 1:3) mit Zusatzqualifikationen
  • Vorbereitung auf ein selbstständiges Leben
  • Unterstützung bei der Tagesstrukturierung und der Freizeitgestaltung
  • Sicherung der materiellen Lebensbedingungen
  • Berücksichtigung der familiären Lebenszusammenhänge
  • Beachtung besonderer sozialer und kultureller Bedürfnisse bei ausländischen jungen Menschen
  • Integration in soziale Bezüge, Aufbau sozialer Netzwerke
  • Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
  • Möglichkeit, die Wohnung zu übernehmen 
     

 

Kontak

Arbeiten beim Elisabethstift

Wir suchen Verstärkung für unsere Teams!

Text über Bewerbung, weiterer Text.

Kontakt

Braunschweig / ­Wolfenbüttel


Teamleitung

Friederike Dauer 


Hildesheim/Alfeld


Goslar/Salzgitter


Peine

Regionalleitung
Klaus Senge
Rostocker Str. 13
31226 Peine

Mobile Betreuung

Regionalleitung
Claudia Hoffmann
Claustorwall 20
38640 Goslar

Regionalleitung
Timo Homann
Kybitzstr. 23
38350 Helmstedt