Prävention

Eltern Training

Rendsburger Elterntraining®
Das Rendsburger Elterntraining® ist ein curriculares Elterntrainingsprogramm in Kursform zur Veränderung des Erziehungsstils und der Erziehungseinstellung.
Es eignet sich sowohl für den präventiven Einsatz, den Einsatz in den ambulanten Hilfen wie auch zur Rückführung aus stationärer Unterbringung, anbahnend oder begleitend.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben oder Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner
Andreas Wuttke
Telefon: (05341) 8150-113
E-Mail: a.wuttke@elisabethstift.de

Das Elisabethstift bietet ein Elterntraining für Eltern an, die sich genauer mit Fragen der Erziehung beschäftigen möchten.
Das Zusammenleben zwischen Eltern und Kindern ist nicht immer einfach und auch wenn alle nur das Beste wollen, können manchmal Probleme auftreten, denen man hilflos gegenüber steht.
Viele Eltern fragen sich bei Schwierigkeiten: „Warum macht mein Kind bloß so etwas?“ und „Was soll ich jetzt tun?“
Wer ein Auto fahren will, muss einen Führerschein machen und eine Fahrschule besuchen. Kindererziehung, eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt, soll einfach so klappen?
Wir wollen uns in unserem Elterntraining mit Fragen der Erziehung beschäftigen. Was läuft gut? Was läuft nicht so gut?  Wie könnte manches besser laufen?

Ziel unseres Elterntrainings ist es, mehr Verständnis zwischen Eltern und Kindern zu entwickeln, aber auch mehr Sicherheit im Umgang mit den Kindern zu bekommen.
Wir können Probleme nicht für Sie lösen, aber wir können gemeinsam Wege erarbeiten, damit  Sie die Schwierigkeiten in der Familie so lösen, dass in Zukunft alle zufriedener sind.

Inhalt

  • Sensibilisierung und Auseinandersetzung mit Erziehungsfragen und -prozessen
  • Information über Erziehung und psychologische Zusammenhänge der kindlichen Entwicklung
  • Einüben alternativer Verhaltensweisen im Umgang mit Kindern

Ziele

  • Veränderung der Erziehungseinstellung und des Erziehungsstils in Richtung liebevoll konsequenten Verhaltens, also einerseits partnerschaftlich, verständnisvoll, einfühlend, andererseits Grenzen setzend, konsequent
  • Verbesserung der Kommunikation und Interaktion zwischen Eltern und Kindern
  • Stärkung der Identifikation und Zufriedenheit mit der Elternrolle
  • Verbesserung kindlicher Entwicklungschancen
  • Stärkung der elterlichen Handlungskompetenz, insbesondere in schwierigen Erziehungssituationen

Wenn Sie gern Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder hätten, wenn Sie gern möchten, dass Sie sich besser verstehen in ihrer Familie und dafür auch selbst etwas tun wollen, dann kann Ihnen unser Elterntraining dabei eine Hilfe sein.

Arbeitsweise
Unser  Elterntraining findet  1x  pro Woche für 2 Stunden statt.Es besteht in der Regel aus 22 Einheiten. Das Elterntraining findet in Anlehnung an das Rendsburger Elterntraining® statt.

Zielgruppe
Familien mit

  • Erziehungsproblemen,
  • innerfamiliären Konflikten
  • Verhaltensauffälligkeiten der Kinder

Voraussetzungen

  • Die Eltern müssen ein Restinteresse an ihrem Kind haben
  • Die Kinder sollen ins Elternhaus integriert werden
  • Persönliche Probleme der Eltern stehen nicht im Vordergrund, sondern die Kindererziehung

Das Elterntraining kann nicht erreichen:

  • Lösung aller familiären Probleme
  • Lösung oder Aufarbeitung persönlicher Probleme der Eltern
  • Automatische Entlassung des Kindes aus stationärer Betreuung nach Ende des Elterntrainings
Trainingskurs: Soziale Kompetenz und Integration

Die Anforderungen an junge Menschen in unserer Gesellschaft steigen stetig. Neben der Entwicklung einer starken, selbstbestimmten Persönlichkeit wird von ihnen ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit an eine immer komplexer werdende Umwelt gefordert.
Dies bezieht sich auf alle Lebensbereiche wie Familie, Freunde, Nachbarschaft, aber auch auf Schule und Beruf.

Je mehr Familie als Lernort für soziale Fertigkeiten überfordert erscheint, desto mehr wird Schule hier als Übungsfeld gefordert, bietet sie doch in ihrer Struktur viele Möglichkeiten zum Erproben sozialen Miteinanders.

Damit wächst Schule eine Aufgabe zu, der sie neben ihrer klassischen Aufgabe der Wissensvermittlung, nur schwer gerecht werden kann.
Dies liegt weniger an der Motivation der Verantwortlichen, als vielmehr an den mangelnden Möglichkeiten und Erfahrungen.

Eigene Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und zu äußern ist Teil der Persönlichkeitsentwicklung. Auch dem Gegenüber Gefühle, Bedürfnisse und Rechte zuzustehen führt zur Entwicklung sozialer Beziehungen, der Basis für eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe und Integration.

Dem jungen Menschen soll ein Übungsfeld geboten werden, in dem er durch Training entsprechender Verhaltensweisen, die dazu nötige soziale Kompetenz erwirbt.

Die Entwicklung sozialer Kompetenz , also die Förderung der Verfügbarkeit und Anwendbarkeit adäquater Verhaltensweisen junger Menschen in sozialen Situationen, ist Kernaufgabe der Jugendhilfe.

Unser Projekt will Schule und Jugendhilfe hierzu sinnvoll verknüpfen.

Kurzbeschreibung Projekt
In dem Projekt wird die soziale Kompetenz junger Menschen aufgebaut bzw. trainiert. Dabei werden alle Lebens- und Erfahrungsbereiche im Sinne einer ganzheitlichen Aktivierung erfasst.

Das Projekt findet in der Schule statt und ist in den Unterrichtsplan eingebunden. Es wird individuell auf den Erfahrungs- und Erwartungshintergrund der jeweiligen Schule abgestimmt. So wird es bei der Auswahl der Themenblöcke zu unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen kommen. Dabei sind punktuell Kooperationen mit Fachleuten aus anderen Einrichtungen und sozialen Diensten möglich.
Lehrer wie auch Eltern werden in Planung und Reflexion einbezogen.

Eine Ausweitung dieses Projektes z.B. als Multiplikatorenausbildung für Lehrerinnen oder durch Ergänzung eines Elterntrainings an der Schule ist vorgesehen, in der vorliegenden Beschreibung aber nicht erfasst.

Zielgruppe
Das Projekt richtet sich an junge Menschen der 5. – 8. Klassen und deren Lehrerinnen. In Abstimmung mit der jeweiligen Schule kann das Projekt als

  • Arbeit mit einzelnen Klassen oder Klassenstufen
  • Themenspezifische Gruppenarbeit
  • Geschlechtsspezifische Gruppenarbeit
  • Gruppenarbeit mit Schülerinnen mit besonderen pädagogischen Bedarf organisiert werden.

Die Themenblöcke werden dem Alter und Entwicklungsstand entsprechend angepasst.

Ziele
Die jungen Menschen werden in der Entwicklung ihrer sozialen Kompetenz angeregt und unterstützt, um ihre Problemlagen besser bewältigen zu können.
Dies führt in der Folge zu einer Verbesserung des sozialen Klimas in der Klasse und der Schule.
Die Einbettung des Projektes in den Schulalltag und die Einbeziehung der Lehrerinnen in die Planung und Reflexion erhöht deren pädagogischen Erfahrungs- und Handlungsspielraum.
Eine Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den außerschulischen Kontext wird durch die Einbeziehung der Eltern angestrebt.

Rahmenbedingungen (für eine Schulklasse)
Um wegzukommen von einem kurzzeitig wirksamen „Event“ – Charakter hin zu einer nachhaltig wirksamen Maßnahme, ist das Projekt als kontinuierliches Angebot für ein Schuljahr konzipiert.
Wöchentlich ist dafür, eine Arbeitseinheit(AE) á 2 Unterrichtsstunden(90 Minuten) einzuplanen.
Zusätzlich finden eine Auftaktveranstaltung, sowie 2 Elternabende und eine Tagesexkursion mit erlebnispädagogischem Schwerpunkt statt

Das Team
Das Team besteht aus zwei Dipl. Sozialpädagoginnen (m/w), die das gesamte Projekt begleiten.
In Absprache wird das Team bei den unterschiedlichen Themenblöcken durch weitere Fachkräfte unterstützt.
Der Selbstverteidigungs- und Erlebnispädagogikblock wird von erfahrenen Trainern durchgeführt.

Ablauf und Themenblöcke
Im Folgenden ist ein möglicher Ablauf dargestellt.
Alle Arbeitseinheiten(AE) sollen regelmäßig während eines Schuljahres durchgeführt werden. Von Seite der Schule kann eine Schwerpunktsetzung erfolgen oder sie entscheidet sich dafür verschiedene Schwerpunkte in Blockform, z.B. in einer Projektwoche zu erarbeiten.
Der Charakter der regelmäßigen, wöchentlichen Arbeit sollte aus pädagogisch-didaktischen Gründen dadurch aber nicht beeinträchtigt werden.
Ebenfalls sollte die Möglichkeit gegeben sein, in den Arbeitseinheiten auf aktuelle Problemlagen eingehen zu können.
Die Schwerpunktsetzung erfolgt in planerischer Abstimmung mit der jeweiligen Schule. Unverzichtbar sind die Themenblöcke Selbstverteidigung und Erlebnispädagogik.

Einführung

  • Elternabend, Einführung des Projektes: 2 AE
  • Auftaktveranstaltung, Einführung des Projektes in der Klasse: 1 AE

Themenblöcke

  • Konflikte, Aggressionen, Gewalt: 5 AE
  • Sucht, Suchtmittel, Sehnsüchte: 5 AE
  • Jungen- Mädchenrolle, Selbst-, Fremd-, Körperwahrnehmung: 5 AE
  • Umgang mit Medien, Medien und Freizeit: 3 AE
  • Gesundheit, Ernährung, Bewegung: 3 AE
  • Ich und die Anderen, Familie, Klasse, soz. Umfeld, Gesellschaft: 3 AE
  • Erlebnispädagogik, Grenzen und Ressourcen, Exkursion: 4 AE
  • Selbstverteidigung, Stärkung des Selbstbewusstsein: 4 AE

Auswertung/Reflexion

  • Reflexion und Auswertung, Gesamtprojekt: 2 AE
  • Elternabend, Reflexion und Auswertung mit den Eltern: 2 AE

In Abstimmung mit der Gruppe besteht für Lehrerinnen die Teilnahme an einzelnen Arbeitsblöcken und/oder an deren Auswertung jeweils am Ende eines Themenblocks.

Methoden
Die angewandten Methoden orientieren sich an den jeweiligen Arbeitsschwerpunkten und bewährten Ansätzen aus der sozialen Gruppenarbeit.
Um einen höheren Praxisbezug zu erreichen, wird das Erlernte in wöchentlichen Hausaufgaben vertieft.
Hierzu gehört u. A. eine intensive Selbstbeobachtung durch das Ausfüllen von Beobachtungsbögen.
Kritik angemessen zu äußern und Fremdkritik annehmen zu können, wird beim Feedback in der Hausaufgabenbesprechung erprobt.
Teilnehmerinnen und Trainerinnen werden in ihrem Prozess durch Videoarbeit (Video-Home-Training / Video-Interaktions-Begleitung) von einer Fachkraft unterstützt.

Ansprechpartner
Andreas wuttke
Telefon: (05341) 8150113
E-Mail: a.wuttke@elisabethstift.de

Training gegen Gewalt (TGG)

In allen Lebensbereichen wächst die Bereitschaft von Kindern und Jugendlichen, Gewalt als Lösung für Problem- und Konfliktsituationen anzuwenden. Hierbei ist die Tendenz zu verzeichnen, dass hauptsächlich männliche Kinder und Jugendliche aggressives Verhalten so ausleben, dass sie in der Gesellschaft auffallen.
Das Angebot „Training gegen Gewalt“(TGG) richtet sich an junge Menschen mit auffällig aggressiven Verhaltensweisen. Mit verschiedenen methodischen Ansätzen werden im Gruppenprozess alternative Konfliktlösungsstrategien sowie ein angemessener Umgang mit eigenen Aggressionen und bedrohlichen Situationen erarbeitet.
TGG ermöglicht Selbsterfahrung und neue Erfahrungen in der Kontaktaufnahme und Interaktion. Es beinhaltet Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen, Übungen zu Selbstkontrolle und Selbst-behauptung, zu Einfühlung, Kooperation und Hilfeleistung sowie zur Angstbewältigung. Ferner sind erlebnispädagogische Einheiten und ein Selbstverteidigungstraining Inhalte des Angebots.
Vor der Aufnahme des jungen Menschen in das Trainingsprogramm erfolgt ein gemeinsames Gespräch mit dem jungen Menschen, den Eltern/Personensorgeberechtigten, dem Jugendamt und gegebenenfalls anderen Beteiligten. Der junge Mensch muss sich zur regelmäßigen Teilnahme an dem Trainingsprogramm verpflichten.
Das Training gegen Gewalt findet in der Regel einmal in der Woche statt und hat eine Gesamtlaufzeit von etwa fünf Monaten.

Angebotsbeschreibung
In allen Lebensbereichen wächst die Bereitschaft von Kindern und Jugendlichen, Gewalt als Lösung für Problem- und Konfliktsituationen anzuwenden. Hierbei ist die Tendenz zu verzeichnen, dass hauptsächlich männliche Kinder und Jugendliche aggressives Verhalten so ausleben, dass sie in der Gesellschaft auffallen.
Das Angebot „Training gegen Gewalt“ (TGG) richtet sich an junge Menschen mit auffällig aggressiven Verhaltensweisen. Mit verschiedenen methodischen Ansätzen werden im Gruppenprozess alternative Konfliktlösungsstrategien sowie ein angemessener Umgang mit eigenen Aggressionen und bedrohlichen Situationen erarbeitet.
TGG ermöglicht Selbsterfahrung und neue Erfahrungen in der Kontaktaufnahme und Interaktion. Es beinhaltet Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen, Übungen zu Selbstkontrolle und Selbstbehauptung, zu Einfühlung, Kooperation und Hilfeleistung sowie zur Angstbewältigung. Ferner sind erlebnispädagogische Einheiten und ein Selbstverteidigungstraining Inhalte des Angebots.
Vor der Aufnahme des jungen Menschen in das Trainingsprogramm erfolgt ein gemeinsames Gespräch mit dem jungen Menschen, den Eltern/Personensorge-berechtigten, dem Jugendamt und gegebenenfalls anderen Beteiligten.
Der junge Mensch muss sich zur regelmäßigen Teilnahme an dem Trainingsprogramm verpflichten.
Das Training gegen Gewalt findet in der Regel einmal in der Woche statt und hat eine Gesamtlaufzeit von etwa fünf Monaten.

Zielgruppe
Das Angebot besteht für 6-8 junge Menschen im Alter von 12 bis 17 Jahren mit auffällig aggressiven Verhaltensweisen. Es wird in geschlechtshomogenen Gruppen gearbeitet.
Die Elisabethstift gGmbH kann den sozialen Trainingskurs „Training gegen Gewalt“ bei Bedarf auch modifiziert für spezielle Zielgruppen oder zu einer speziellen Thematik anbieten.

Pädagogischer Ansatz
Wir gehen davon aus, dass aggressive Kinder und Jugendliche in ihrer bisherigen Biografie Gewalt als Lösungsstrategie für Probleme und Konflikte erlernt und diese als erfolgreiche Bewältigungsstrategie erlebt haben.
Einerseits führt die subjektiv erfolgreiche Bewältigung zu immer neuen Konflikten und mit der wiederholten Anwendung dieser Strategie zu einer Stabilisierung dieses Verhaltens und des Selbstbildes in der Eigen- und der Fremdwahrnehmung.
Andererseits entsprechen andere Lösungsmöglichkeiten bei Konflikten nicht mehr dem eigenen Selbstbild und verringern die Möglichkeiten, im Alltag andere Verhaltensweisen selbstständig zu erlernen.
Losgelöst aus dem Alltagsgeschehen geben wir den jungen Menschen die Möglichkeit, in speziellen Situationen gemeinsam mit anderen und unter professioneller Anleitung andere Verhaltensweisen zur Konfliktlösung auszuprobieren und als erfolgreich zu erleben. Hierbei werden unter anderem folgende lerntheoretische Ansätze verwendet:

  • Modellernen
  • Gruppendynamische Prozesse
  • Verstärkungslernen (positiv)

Pädagogische Zielsetzung
Ausgehend von der obigen Darstellung der problematischen Situation der jungen Menschen ergeben sich folgende Ziele für das Training gegen Gewalt:

  • Verringerung von Hilflosigkeit in Konfliktsituationen
  • Realistische Einschätzung der Bedrohung
  • Angstbewältigung durch erhöhte Selbstsicherheit
  • Aushalten von Konfrontationen
  • Erhöhung der Frustrationstoleranz
  • Erlernen neuer Strategien zur Konfliktlösung
  • Erhöhung von Einfühlungsvermögen/Empathie
  • Erlernen von Selbstbehauptung ohne Gewalteinsatz
  • angemessener Umgang mit Gewalt (Selbstverteidigung)
  • Verbesserte Körperwahrnehmung

Methodische Grundlagen
Auf der Basis eines gruppenpädagogischen Ansatzes werden insbesondere systemische, verhaltenstherapeutische und erlebnispädagogische Methoden eingesetzt. Dabei spielen die Elemente Selbsterfahrung und Feedback eine besondere Rolle.

Folgende Schwerpunkte sind in dem Trainingsprogramm integriert:

  • Entspannungsübungen
  • Übungen zur differenzierten Wahrnehmung
  • Übungen zur angemessenen Selbstbehauptung
  • Übungen zur Kooperation und Hilfeleistung
  • Übungen zur Selbstkontrolle
  • Übungen zum Einfühlungsvermögen
  • Übungen zur Angstbewältigung
  • Alkoholkonsum und Gewaltbereitschaft
    • Dieser Themenblock wird in zwei Einheiten zu je zwei Stunden in Kooperation mit der „LukaswerkSuchthilfe, Fachambulanz Braunschweig“ durchgeführt.
  • Erlebnispädagogischer Block
    • Ein zusätzlicher Tagesblock mit sechs Trainingsstunden.
  • Selbstverteidigungskurs
    • Unter Anleitung eines Taek-Won-Do-Lehrers sollen die Kursteilnehmer einfache und einen möglichen Angreifer nicht verletzende defensive Techniken erlernen.
  • Hausaufgaben
    • Durch wöchentliche Hausaufgaben soll das in den einzelnen Einheiten Erlernte in die Alltagssituationen umgesetzt werden, um einen höheren Praxisbezug zu erreichen. Hierbei ist eine regelmäßige, intensive Selbstbeobachtung durch das Ausfüllen von Beobachtungsbögen notwendig, die zu einer differenzierteren und strukturierteren Wahrnehmung führt.
  • Nachbetreuung
    • In dem Trainingsprogramm ist eine Nachbetreuung von vier Stunden pro Teilnehmer enthalten, die in Form von Einzelbetreuungen erfolgt.

Leistungen

  • Einzelgespräch vor Aufnahme
  • 15 Trainingseinheiten à 2,5 Wochenstunden, davon drei Einheiten Selbstverteidigung
  • ein erlebnispädagogischer Tagesblock
  • 4 Stunden Nachbetreuung pro Person
  • Verlaufsdokumentation

Das Trainingsprogramm wird von einem Diplom- Psychologen und einem Diplom-Sozialpädagogen geleitet.
Diese Teamzusammensetzung ergibt sich aus der methodischen Gewichtung therapeutischer und pädagogischer Anteile des Trainingskurses. Es muss davon ausgegangen werden, dass innerhalb der Trainingseinheiten Krisen und Verunsicherungen bei den jungen Menschen auftreten werden, die nur mit psychologisch/therapeutischen Mitteln aufgefangen und bearbeitet werden können.
Teilnehmer und Trainer können in ihrem Prozess durch Videoarbeit (Video-Home-Training/Video-Interaktions-Begleitung) von einer Fachkraft unterstützt werden.

Ansprechpartner
Andreas wuttke
Telefon: (05341) 8150113
E-Mail: a.wuttke@elisabethstift.de

VHT-Elterntraining

Der Elterntrainingskurs „Erziehen durch guten Kontakt” beruht auf den Grundprinzipien des Video-Home-Trainings(VHT)®, einer erfolgreichen lösungsorientierten Methode aus den Niederlanden zur Diagnose, Beratung und Behandlung von Erziehungs- und Kommunikationsproblemen in Familie und Gruppen.

Das Besondere an diesem Elterntrainingskurs ist die konsequente Ressourcenorientierung. Es werden ausschließlich Videobilder von guten Kontakten verwendet oder während des Elterntrainingskurses aufgenommen und bearbeitet.

Der Elterntrainingskurs "Erziehen durch guten Kontakt" wird von ausgebildeten Video-Home-Trainerinnen durchgeführt.

Inhalt
Der Elterntrainingskurs versetzt Eltern in die Lage, die Bedürfnisse ihrer Kinder besser zu erkennen und bewusster sowie aufmerksamer auf deen Besonderheiten einzugehen.
Es ist eine kurze, intensive Möglichkeit für Eltern, selbst zu erfahren, dass sich durch positiven Kontakt die Erfolgschancen der Erziehung erhöhen.

Im Elterntrainingskurs werden die Basiskommunikationsprinzipien des Video-Home-Trainigs (VHT)® vermittelt. Hierbei werden Situatonen in den einzelnen Treffen geschaffen, die Eltern in die Lage versetzen, die Basiskommunikationsprinzipien zu verstehen und anzuwenden.

Das Besondere dieses Kurses liegt darin, dass

  • immer von gelungenen Situationen ausgegangen wird
  • Eltern ihre Ressourcen kennen und nutzen lernen
  • Eine Veränderung der Wahrnehmung der Eltern auf ihre Kinder stattfinden kann
  • der Elterntrainingskurs mit maximal 7 Einheiten überschaubar bleibt und für Familien zeitlich realisierbar ist

Zielsetzung
Alle Teilnehmer erleben während des Elterntrainingskurses "Erziehen durch guten Kontakt", dass sich ihre Erziehungskompetenz erweitern und das Selbstbewußtsein gestärkt werden kann.

Sie lernen neue konstruktive Lösungswege zu entwickeln und diese im Alltag mit ihren Kindern anzuwenden. Durch positives Lenken in Konfliktsituationen werden neue Muster angewandt und trainiert.
Eltern nehmen ihre Kinder bewusster wahr, entwickeln Verständnis für deren Bedürfnisse in unterschiedlichen Situationen und können so deren Entwicklung positiv beeinflussen.

Sie erkennen die Bedürfnisse, Handlungen und Initiativen ihrer Kinder besser und können ihre Erziehung zielgerichtet darauf abstimmen.
Im Familienalltag entwickelt sich ein wertschätzender Umgang miteinander.

Zielgruppe
Der Elterntrainingskurs richtet sich an alle Mütter und Väter, an Eltern mit Erziehungsproblemen, als präventive Maßnahme, an junge Mütter, an Eltern von Kindern mit bestimmten Behinderungen, an Familien, die bereits Hilfe nach dem KJHG in Anspruch nehmen und deren Kinder in einer Maßnahme ( wie Tagesgruppe, stationäre Unterbringung etc. ) eingebunden sind.

Es können bis zu 12 Personen am Elterntrainingskurs teilnehmen.

Ablauf
Das erste Treffen beginnt mit einer Beschreibung der Ausrichtung des Elterntrainingskurses und dem Zusammentragen der Wünsche und Erfahrungen der Kursteilnehmer.

In den folgenden Treffen lernen die Kursteilnehmer die Basiskommunikationsprinzipien kennen. Es folgen Übungseinheiten, in denen das Gelernte ausprobiert werden kann. Diese Übungseinheiten werden gefilmt und anschließend ausgewertet .

Im Anschluss eines jeden Treffens wird der passende Teil des Elternheftes verteilt und Vereinbarungen getroffen, was die Eltern zu Hause anwenden und üben wollen.

Das letzte Treffen ist ein „Follow up“ Termin. Hier findet eine Reflexion und Auswertung des Elterntrainingskurses "Erziehen durch guten Kontakt" einschließlich der gemachten Erfahrungen und Entwicklungen statt.

Umfang
Der Elterntrainingskurs "Erziehen durch guten Kontakt" umfasst fünf bis sieben Einheiten. Eine Einheit dauert zwei Stunden. Die Anzahl der Einheiten richtet sich nach der Zielgruppe und den inhaltlichen Schwerpunkten des Elterntrainingskurses. Der Video-Home-Trainer legt die Anzahl der Einheiten im Vorfeld fest.

Ansprechpartnerin
Elke Reuther-Wuttke
(VHT-Ausbilderin)
Kattowitzer Platz 1
38259 Salzgitter
Telefon: (05341) 90230-21
Mobil: (0170) 3870452
E-Mail: vht-vib@elisabethstift.de